| Mit dir verbringe ich selbst den Tod |
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Ja...mir war langweilig, also hab ich mich mal hingesetzt gehabt und ein kleines Geschichtchen geschrieben.^^
Würd gern eure Meinungen dazu hören.
Sind noch tausende Schreibfehler drin, die ich noch verbessern muss. Sry^^
Also hier die Geschichte 
Mit dir verbringe ich selbst den Tod.
Ich schwamm und schwamm, so schnell ich konnte. Ich hatte es fast geschafft, ja ich war fast am Ziel. Nur noch etwas und ich würde die Erste werden, doch auf einmal zog mich etwas unter Wasser. Mir wurde alles schwarz vor Augen, mein Ziel war nicht mehr zu sehen. Ich war von der Bahn verschwunden und keiner bemerkte etwas. Meine Rivalin wurde Erste, doch es schien, als würde sich keiner an mich erinnern. Ich wurde ohnmächtig. Es muss spät gewesen sein, als ich wieder aufwachte, jedenfalls kam es mir so vor. Es war immer noch überall schwarz, ich konnte nicht sagen, ob es Tag, oder Nacht war. Ich hörte es tropfeln und tastete um mich, um mir ein Bild zu machen, wo ich mich im Moment befand. Es muss eine Höhle sein, jedenfalls fühlte und hörte es sich so an. Es war wohl keiner da, außer ich. Sehr unheimlich. Wie ich bloß hier her gekommen bin? Eine Höhle unter dem Pool? Davon hatte ich schonmal gehört. Unter den Schülern wurde erzählt, dass auf dem Schwimmclub ein Fluch läge, doch ich glaubte nicht an solchen Schwachsinn. Doch im Moment war ich mir nicht mehr so sicher, ob das wirklich Schwachsinn war. Das war aber nun eher Nebensache, ich wollte wissen, wer oder was mich hierher gebracht hatte. Ich hörte es tapsen. Mir wurde auf einmal eiskalt und ich bekam Todesangst. Auf einmal griff mich etwas an der Hand, als ich gerade schreien wollte, hielt es mir den Mund zu und kam mit dem Gesicht zu meinem Ohr und flüsterte:,, Gib es auf! Du bist tot. Du kannst schreien so viel du möchtest, es wird dich keiner hören." Dann verschwand die Person wieder. Als ich aufstehen wollte, dem Klang im Dunkeln hinterher wollte, merkte ich, dass ich an eine Säule gekettet war. Wo war ich hier? Wer oder was war das eben? Ich hatte keine Ahnung. Todesangst hatte ich nicht mehr, ich war anscheinend ja schon tot. Doch das fühlte sich alles nicht tot an. Ich spürte alles ganz genau, ich hörte alles ganz genau, ich roch den Geruch des Wassers das alles fühlte sich ganz und gar nicht tot an. Ich musste mir wohl viel zu viele Gedanken gemacht haben, denn ich schlief vor lauter Gedanken in meinem Kopf einfach ein. Mir kam es vor, als wäre eine Ewigkeit vergangen, als ich aufwachte.Doch es war immer noch stockduster in der Höhle. Ich hörte es hinter mir Klirren und spürte, dass sich meine Hände von den Fesseln lösten. Wieder packte er mich an der Hand, ich wusste mittlerweile durch seine Stimme, dass er männlich war, und flüsterte mir ins Ohr:,, Schau dich etwas um. Hier ist eine Taschenlampe und etwas zum anziehen." Die Stimme klang sehr ruhig, und das beruhigte mich etwas. Seine Hand fuhr mir durch das Haar und dann verschwand er auch schon wieder. Ich machte die Taschenlampe an und leuchtete mir erstmal ins Gesicht, sodass ich gleich noch weniger als davor sah. Ich hörte, wie er aus einer Ecke leicht kicherte, als er aber merkte, dass ich es bemerkt habe, verstummte er gleich wieder und ich konnte hören wie er nun wirklich verschwand. Ich zog mir das Kleid, das er mir bereitlag über den schon trockenen Badeanzug. Diesmal hielt ich die Lampe in die richtige Richtung und schaltete sie an. Es war ungewohnt hell. Ich schaute mich um und sah, dass ich in einem großen Raum und keiner Höhle war. Das getropfe kam von einem leeren Brunnen, der nur noch tropfte. Wo der Geruch nach Wasser herkam, konnte ich mir nicht erklären. Ich leuchte durch den großen Raum und sah einen großen Sessel, einen kleinen Tisch und eine Jacke mit einem Zettel angehangen auf dem stand >> Falls dir kalt wird. Ich konnte nicht verstehen, wieso er (wer auch immer er war) so nett zu mir war. Ich zog mir also auch die Jacke über, denn in dem Raum war es wirklich sehr kühl und setzte mich in den großen Sessel. Als ich mich saß und etwas entspannte gingen mir so manche Gedanken durch den Kopf. Ob ich nun wirklich tot war? Ob mich meine Familie vermisste? Ob sie mich wirklich vergessen hatten, so wie ich es kurz vor dem verschwinden gesehen hatte? Ich wusste es nicht. Und komischerweiße interessierte das mich auch nicht mehr sehr, denn mich interessierte im Moment vielmehr, wer dieser geheimnissvolle Junge war. Gelangweilt leuchtete ich mit der Lampe durch den großen leeren Raum. An den Wänden entlang, dort hingen Bilder, deren Bilder ich nicht erkennen konnte. Ich leuchtete weiter und sah eine Türe. Sofort stand ich auf, denn ich wollte wissen, wo die Türe hinführte. Leise öffnete ich die Türe, trat heraus und befand mich in einem endlos scheinenden Gang mit vielen Türen. Immer noch war alles sehr dunkel, wie glücklich ich war, die Taschenlampe von ihm bekommen zu haben. Ich lief etwas durch den langen Gang und fing an mich zu fragen, ob ich und er wohl die Einzigen hier seien? Ich kam an einer sehr ausgearbeiteten Türe vorbei, die ganz anders aussah, als alle anderen Türen. Ob ich wohl hineindürfte? Wird schon nichts dabei sein, er sagte schließlich ich solle mich umschauen. Mit dem Gedanken öffnete ich die Türe. In dem Raum war es hell, doch er war genauso leer, wie der, in dem ich mich davor befand. Ich schaute mich etwas in dem Raum um, immernoch war niemand hier, außer ich. Auf dem Tisch stand ein Bild, von einem Jungen, der sehr einsam aussah. Ob das wohl der geheimnissvolle Junge sei? Ich setzte mich auf den Sessel in diesem Zimmer und musterte neugierig das Bild. Da sagte er auf einmal schüchtern:,, Was schaust du mein Bild denn so neugierig an? Seh ich etwa so komisch aus?". Ich drehte mich um, und erschrack. Er stand genau hinter mir, der Junge. ,, Nein, ganz und gar nicht.", ich würde rot,,...nein....bin ich wirklich tot?"Das war die einzige Frage, die mir gerade in den Kopf kam, um abzulenken. Er sah auf die Decke und meinte nur:,, Ich weiß es nicht. Ich bin hier schon sehr lange, alleine. Irgendwie hatte ich von Anfang an das Gefühl tot zu sein. Es gibt hier auch keinen Ausweg und jeder der vielen Räume sieht gleich aus. Wie ein großes Gefängniss, ausdem man nie mehr herrauskommt". Als er in meine Richtung sah, schaute er sofort wieder verlegen weg. Ob er wohl etwas gegen mich hatte? Doch dann machte er so einen traurigen Gesichtsausdruck, als wöllte er gleich weinen, also packte ich ihn an der Hand und meinte:,,Komm, führe mich etwas herum. Wenn es mein Schicksal ist, hier bei dir zu bleiben, dann zeig mir wenigstens wie ich die Zeit hier mit dir verbringen werde." Er schaute immernoch verlegen weg, kam aber mit. Wie er sagte, sah jeder Raum gleich aus. Fast schon langweilig. Wie lange er wohl schon hier ist? Wie er hierhergekommen ist? Ich wusste nichts über ihn. Nur, dass er sehr traurig aussah. ,,Bedrückt dich etwas?", fragte ich ihn. Er schaute mich überrascht an, wurde rot, schaute wieder an die Decke und meinte:,, Nein, mir geht es eigentlich gut. Ich mache mir nur Sorgen um dich. Ob du wirklich hier bei mir bleiben willst, oder nicht lieber bei deiner Familie." Ich schaute ihn an und meinte:,, Natürlich hätte ich meine Familie gerne bei mir, aber jetzt habe ich dich. Ich fühl mich nicht einsam, also mach dir keine Sorgen." Ich merkte, wie ich etwas rot wurde. Vor Verlegenheit lies ich seine Hand los, doch er nahm sie wieder. Als ich ihn anschauen wollte, starrte er immernoch an die Decke, als wäre er gar nicht hier. Nach langem Laufen fragte ich ihn endlich mal, wie er denn hieß. Ich kannte ja noch nicht mal seinen Namen. ,, Zero", meinte er belanglos, ,, Mein Name ist Zero. Und deiner?" ,,Yume, mein Name ist Yume." ,, Freut mich dich kennenzulernen Yume", er grinste mich an. Es war ein warmes, nettes Grinsen. Irgendwann kamen wir wieder in meinem Raum an. Ich ließ die Hand los und schlenderte durch den goßen Raum, lehnte mich an den trockenen Brunnen und betrachtete ihn. Zero stand in der Türe und schaute mich nur an. ,, Was schaust du mich denn so an? Seh ich denn so komisch aus?", äffte ich ihn nach. So einen ähnlichen Satz sagte er, als ich sein Bild betrachtete. Er schaute erst wieder verlegen an die Decke und meinte dann:,, Nein, ganz und gar nicht. Ich bin froh, dass du da bist." Ich wurde rot. Er kaum auf mich zu. ,, Ich hab dir was verschwiegen. Du hast die Chance zurück ins Leben zu gehen." Ich schaute ihn überrascht an. ,, Was? Zurück ins Leben? Und was ist mit dir?" Er meinte darauf nur:,, Du hast die Chance nicht ich." ,,Also. wenn ich wieder gehe, bleibst du dann hier?" ,,Ja. Das tue ich. Möchtest du zurück ins Leben?" Ich schwieg. Schlenderte wieder etwas im Raum herum und saß mich in den Sessel. Dann schaute ich ihn ernst an ,, Was denkst du, wie ich mich entscheide?" Er schaute mich fragend an. Bestimmt hatte er erwartet, dass ich Freudensprünge machen würde, weil ich wieder zurück ins Leben könnte, oder sowas in der Art. Er wusste keine Antwort und zuckte mit den Schultern. ,, Ich möchte nicht wieder zurück. Dort haben mich alle vergessen. Ich habe es ja gesehen, also leidet auch keiner, wenn ich nicht da bin. Und ich leide auch nicht sonderlich ohn sie, doch ohne dich, würde ich leiden. Sag, würdest du ohne mich leiden?" Ich schaute ihn ernst an. Er wusste, dass, wie er nun auf diese Frage antwortet, entscheiden würde ob ich gehe, oder bleibe. Er atmete tief ein. ,, Ja natürlich würde ich ohne dich leiden! Ich liebe dich! Hast du das denn noch nicht gemerkt?", sagte er mit lauter, zorniger Stimme. Ich sprang aus dem Stuhl umarmte ihn und meinte mit Tränen im Gesicht ,, Ich hab schon gedacht, du magst mich nicht! Ich hätte ohne dich nicht leben, oder sterben können. Ich will die Zeit hier nur mit dir verbringen. Ich liebe dich auch". Er umarmte mich. Ich hatte mich also für den Tod entschieden. Den Tod mit ihm zusammen. Ich dachte mir, natürlich war das Geschwätze mit dem Fluch auf dem Schwimmclub nicht wahr. Wie kann das ein Fluch sein? Doch ohne, dass ich es merkte kam ein neues Bild an die Wand. Ob es für mich bestimmt war? Viele Bilder hingen dort. Doch das alles war mir egal, so lange ich mit ihm zusammen sein konnte. Ich hatte mein Ziel doch noch erreicht, auch wenn es ein Anderes war, als ich erwartet hatte.
Ende
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