So, hier das erste Kapitel von Mondspiegel.
Wenn euch die Geschichte gefällt, könnt ihr mir gerne, wenn ihr möchtet, eure E-Mail Adressen geben, dann schicke ich euch immer die nächsten Kapitel.
Weil das wird viel zu lange, als, dass ich das alles hier in das Forum stellen könnte.
Also, ned so viel labern 
Hier das erste Kapitel^^
Ich hoffe, es gefällt euch 
Mondspiegel Kapitel 1
Es war Abend. Für Luna war es Zeit ins Bett zu gehen. Sie schaute aus dem Fenster, betrachtete den Mond.
Es war wieder Vollmond. So gefiel Luna der Mond am liebsten. Luna wurde in einer Vollmondnacht geboren,
weswegen sie den Name Luna bekam. Ihr gefiel der Mond sehr. Wenn sie ihn betrachtete fühlte sie sich
zu hause. Egal wo sie war, der Mond war immer der selbe. Sie lehnte sich an das Fenstersims, machte das
Fenster auf, atmete die kühle Abendluft ein. Sie könnte stundenland nur so da stehen und den Mond betrachten.
Er war wunderschön. Heute konnte man ihn besonders gut sehen. Es war keine einzige Wolke am Himmel.
Wie er leuchtete. Den ganzen Garten draußen beleuchtete er mit einem sanften bleulichen Licht. Es wirkte
alles, wie eine andere Welt. Luna schaute auf die Uhr. Es war schon spät. Am liebsten wäre sie die ganze
Nacht nur so dagestanden und hätte den Mond betrachtet. Das tat sie schonmal. Schon oft ist sie einfach am
Fenster eingeschlafen, weil sie den Mond so lange betrachtete. Und selbst, wenn sie einschlief, träumte sie
nur von dem Mond. Wie wunderschön er doch jedes Mal war, wenn man ihn sah. Luna wurde langsam kalt.
Die Nacht war sehr kalt. Sie schloss das Fenster, lief hinüber zu ihrem Halbmondspiegel. Jedes Mal, wenn
sie den Mond wegen Wolken nicht sehen konnte, ging sie zu ihrem Spiegel. Dieser war genauso schön, wie
der Mond. Den Spiegel gibt es nur ein Mal auf der ganzen Welt. Er wurde extra für Luna gemacht. Sie wünschte
ihn sich zu ihrem fünften Geburtstag. Es verstand zwar keiner, wieso sie unbedingt einen Halbmondspiegel haben
wollte, doch bekam sie ihn trotzdem. Ihr Vater meinte sogar manchmal, ob sie etwas eingebildet wäre? Sie stand
manchmal stundelang nur vor dem Spiegel. Doch lieber hätte sie den richtigen Mond betrachtet. Sie drehte sich
nochmal zum Fenster, schaute den Mond noch ein Mal an. Als würde sie sich bis zur nächsten Nacht von ihm
verabschieden. Dann zog sie den Vorhang zu. Ihre Eltern würden nur wieder nörgeln, dass sie doch schon lange
hätte im Bett sein sollen. Wieder lief sie zu ihrem Spiegel. Sie schaute ihn verträumt an. Sie schaute nur den Spiegel
an, nicht ihr Spiegelbild. Das interessierte sie ganz und gar nicht. Sie fuhr die Umrandung des Spiegels nach. Fuhr
über die vielen kleinen Steinchen die außen um dem Spiegel waren.
>> Ich wünschte es wäre immer eine so wolkenlose Nacht. Tag und Nacht könnte ich dann den Mond sehen. <<
flüsterte Luna, als sie verträumt den Spiegel ansah.
Sie wollte sich gerade umdrehen und langsam in ihr Bett gehen, als ihr eine leichte Briese um die Haare wehte.
Verdutzt schaute sie zu dem Fenster, doch dies war zu.
Wo kommt denn diese Briese her? dachte sich Luna.
Nun hörte sie auch die Bäume rascheln und die Briese wurde stärker, wehte um sie. Sie schaute in Richtung Spiegel
und sah durch ihn hindurch Wälder, den Vollmond, ein wunderschönes Land.
Die Briese wehte immer stärker um sie und brachte sie zum Schweben. Leicht und locker wehte es sie in den Spiegel
hinein. Luna wehrte sich nicht, hatte keine Angst. Das Land sah wunderschön aus und sie hatte nichts dagegen,
dort hingeweht zu werden.
Eine kleine Briese huschte noch hinterher, da war sie auch schon im Spiegel verschwunden.
Das Zimmer war leer und dunkel. Nur durch den Vorhang kam ein leichtes Licht des Mondes hindurch.
Luna war im Spiegel verschwunden. In ihrem geliebten Halbmondspiegel.
Sie wachte unter einem Baum auf. Ein großer alter Baum.
Um sie herum wehte immer noch eine leichte Briese. Es schien, als hätte sie Luna begleitet und wäre ihr
nicht von der Seite gewichen, bis sie aufwachte.
Man sah es noch durch die Bäume wehen, da war die Briese auch schon verschwunden.
Wo war Luna hier? Es sah alles so mysteriös aus.
Alles hatte einen leichten blauschimmer von dem Mond.
Sie schaute hoch zum Himmel. Hier war der Mond der Erde noch viel näher, als bei ihr zu hause.
Man konnte jeden einzelnen Krater auf ihm erkennen. Wie wunderschön er doch aussah.
Es schien, als könnte man ihn anfassen, so nah kam er einem vor.
Luna stand auf und streckte ihre Hand dem Himmel entgegen.
>> Schade. Du kommst mir so nah vor, doch bist du immernoch so weit weg << sagte Luna
traurig dem Mond entgegen.
>> Unser Mond ist wirklich schön, nicht wahr? << sagte eine Stimme.
>> Ja das ist er. << sagte Luna locker, doch drehte sich dann schlagartig um.
Neben ihr stand ein Einhorn. Es hatte eine weiße bis silberne Haut ein wunderschönes leuchtendes Horn.
Dazu noch ein paar wunderschöner silberner Augen.
>> Du bist ja ein Einhorn. << sagte Luna verdutzt.
>> Das merkst du erst jetzt? << sagte das Einhorn lachend. >> Ich bin Silberwind. Freut mich dich kennen zu lernen.
Und du bist? <<
>> Ich bin Luna. Freut mich auch. Wo bin ich hier? << entgegnete Luna.
>> Du bist hier in Clair de luna. Kommst du etwa nicht von hier? << sagte Silberwind.
>> Nein. Ich bin durch meinen Halbmondspiegel in diese Welt geweht worden.<<
>> Was? Hier her geweht? Das gibt es nicht! << meinte Silberwind einerseits erstaunt andererseits erleichtert.
>> Wieso? Was ist denn los? << sagte Luna und schaute Silberwind dabei fragend an.
>> Okay, das könnte jetzt etwas länger werden. Hier in Clair de lune ist der Mond schon seit einiger Zeit in Gefahr..<<
>> In Gefahr?! << unterbrach Luna sie schlagartig. >> Was ist den los?! <<
>> Nun mal ganz langsam. << beruhigte Silberwind Luna >> Lass mich mal weitererzählen. Es gibt nämlich eine
Legende, dass, wenn der Mond in der größten Gefahr ist ein Mädchen aus einer anderen Welt kommt und uns alle
retten wird. << erklärte Silberwind.
>> Ein Mädchen? Kann ich sie kennen lernen? << fragte Luna aufgeregt.
>> Du Dummerchen. Das Mädchen bist du. Du bist uns geschickt worden, um uns alle zu retten! << sagte Silberwind mit
einem erleichterten Grinsen auf dem Gesicht.
>> Was? Ich? Aber, ich weiß ja gar nicht, was ich dazu machen muss. << meinte Luna ganz erstaunt.
>> Nun ganz langsam. Ich bringe dich erst ein Mal zu einem guten Freund namens Nimos. Er wird dir alles restliche erklären.
Er ist hier so etwas wie der Allwissende. Er hat auf fast alles eine Antwort. Komm, steig auf. Dort kannst du dich auch etwas ausruhen <<
meinte Silberwind und beugte sich etwas, damit Luna aufsteigen konnte.
Luna stieg auf. Wie elegant Silberwind aussah. Und wie freundlich sie war. Luna hebte sich an Silberwind fest und zusammen
verschwanden sie in dieser wunderschönen Vollmondnacht.
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